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Donnerstag, 4. Februar 2016

Kegelförmiger Lockenstab


Hallo ihr Lieben!

Wie ihr wisst, locke ich ja sehr gerne und sehr häufig meine Haare. Angefangen habe ich mit dem Haare glätten mit ungefähr 13, als ich damals in meiner Emo-Phase war und für diese schicken Frisuren glatte Haar brauchte. Dann bin ich über natürliche Wellen in Amerika mit 15 auf Locken umgestiegen, die ich Jahre lang mit einem Glätteisen formte. Dies funktioniert eigentlich auch ganz gut, jedoch sind meine Haare mittlerweile so lang, dass ich in die längeren Stufen kaum noch eine Locke bekomme. Also besitze ich auch noch einen Lockenstab, mit dem ich die Längen locken kann. Jedoch war ich nie ein großer Fan von den Locken, die durch einen Stab entstehen, ich weiß auch nicht wieso.

Nichtsdestotrotz habe ich mir vor kurzem einen neuen Lockenstab gekauft, und zwar einen Konischen/Kegelförmigen. Zuvor hatten meine Lockenstäbe immer einen Clip, durch den die Haare glatt um den Stab fixiert wurden, so dass Engelslöckchen entstehen würden. Doch dieser kegelförmige Lockenstab hat keinen Clip, man muss die Strähne mit den Händen um den Stab drehen, sodass sich die Strähne auch in sich selbst dreht und somit keine typische Engelslocke entsteht.

Ich habe mich für das Modell C20E von Babyliss entschieden (da es bei Müller über 10 Euro günstiger war als ein vergleichbares Modell von Remington). Es kamen auch zwei Hitzeschutz-Handschuhe mit dem Lockenstab, jedoch finde ich diese eher unpraktisch.

Hier mein altes Modell links und der neue Lockenstab rechts
Zusätzlich empfehle ich die folgenden Produkte:
  • Kokosöl, um die Haare geschmeidig zu halten. Dieses habe ich preisgünstig von DM.
  • Hitzeschutzspray, auch von DM
  • L'Oreal Paris Hot&Curl Spray, das die Locke tatsächlich in ihrer Position fixiert, so dass die Locken sehr viel länger halten (jedoch nur mit Lockenstäben verwenden, nicht Glätteisen!)
  • Ein flexibles Haarspray, das die Locken zwar fixiert, jedoch nicht verklebt
Was dann geschieht ist kein großes Geheimnis: die Haare werden um den Lockenstab gewickelt und am besten noch einige Sekunden nach dem Abwickeln in der Hand zum Abkühlen festgehalten. Ich locke immer nur die oberen Schichten meiner Haare, so dass die untere, sowieso schon kaputte Schicht nicht noch kaputter wird. Den kegelförmigen Lockenstab kann man besonders gut am Haaransatz verwenden, da man die Strähnen sehr leicht selbst nah an der Kopfhaut aufwickeln kann. Mit einem Lockenstab mit Clip ist das etwas schwieriger, mit eine Glätteisen funktioniert dies jedoch auch ganz gut. Danach kommt Haarspray über die Haar und man wartet, bis alles Locken abgekühlt sind.
Man könnte die Haare nun so lassen, jedoch ist das ein Anfängerfehler, den ich früher sehr gerne begangen habe. Ich gehe nun noch einmal mit den Fingern durch die Locken, um sie aufzulockern.
Fazit: mit einem kegelförmigen Lockenstab entstehen keine Engelslöckchen, sondern spiralförmige Locken, die sich natürlicher anfühlen. Durch die Wickeltechnik kann der Stab auch nah am Ansatz genutzt werden. Jedoch liegen die Deckhaare somit auch sehr lockig, so dass viel antoupiert werden muss, damit Lücken gefüllt werden können. In der Handhabung ist der Stab sehr einfach, jedoch dauert diese Art des Lockens länger als mit einem normalen Lockenstab oder einem Glätteisen, da sehr schmale Strähnen verwendet werden müssen. Dafür entstehen jedoch auch enge Locken, die langhaltend sind.

Ich werde vermutlich in Zukunft meine mittellangen Stufen mit diesem Lockenstab locken und für das Deckhaar weiterhin das Glätteisen verwenden.

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