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Mittwoch, 11. Mai 2016

Tanz der Vampire

Schon vor bereits etwa 15 Jahren kannte ich die Lieder von Tanz der Vampire. Natürlich war ich damals noch viel zu jung, um sie tatsächlich zu verstehen und die Animateure in den Alltours Clubhotels waren auch viel zu schlecht, um das Musical als Playback richtig rüber zu bringen, doch die Melodien haben sich über die Jahre eingebrannt.

Das Musical beruht auf dem Film Tanz der Vampire von Polanski, in dem der Wissenschaftler Abronsius mit seinem Gehilfen Alfred nach Transsilvanien reist, um dort Vampire zu erforschen. Die Einheimischen dort versuche sie jedoch zu überzeugen, dass in der Gegend keinerlei Anzeichen für Vampirismus existieren. Als sich dann Alfred in Sarah, die Tochter des Wirtes, verliebt, findet er heraus, dass sie vom Grafen zu einem Ball eingeladen wurde. Ihr Vater will sie um alles in der Welt davon abhalten, dorthin zu gehen, doch sie flieht eines Nachts heimlich. Ihr Vater folgt ihr, wird jedoch am nächsten Tag tot geborgen. Bissspuren finden sich an seinem Hals. Abronsius ist klar, dass es sich bei dem Grafen um einen Vampir handeln muss. Er bricht mitsamt Alfred auf, um das Schloss des Grafen von Krolocks zu erkunden und Sarah zu retten.

Grundsätzlich könnte man auf den ersten Blick meinen, dass es sich hierbei um eine Twilight-Vampir-Lovestory handelt. Von diesen Annahmen rate ich jedoch strengstens ab! Tanz der Vampire ist so eine komplexe Geschichte, dass es mir wirklich schwer fällt, sie irgendwie in Worte zu fassen. Für Alfred geht es definitiv um blinde aber auch unschuldige Liebe. Abronsius riskiert Hals und Kragen, da er in seiner Heimat als Wissenschaftler nicht geschätzt wird und nun endlich etwas entdecken will, dass ihm Anerkennung bringt. Sarah sucht nach Freiheit und dabei ist ihr jedes Mittel recht. Ihre einzige Furcht ist es, für immer ihr langweiliges Leben so weiterführen zu müssen. Vor allem vor dem Grafen von Krolock habe ich großen Respekt. Denn einerseits zeigt er sich als mächtiger und allwissender Vampir, andererseits ist er sich der Hoffnungslosigkeit seiner eigenen Position bewusst.

"Und immer wenn ich nach dem Leben greif, spüre ich wie es zerbricht."

"Endlos ist das Meer der Zeit, doch man kann nur am Ufer leben. Von der Krankheit der Traurigkeit kann es keine Erlösung geben."

Mama wollte das Musical schon immer sehen, damals als es noch in Oberhausen war aber auch als es dann nach Berlin umzog. Und dann, als ich Mama in ihrem Wunsch, es endlich einmal live zu sehen, zustimmte, wurde es abgesetzt.
Einige Jahre mussten wir nun warten, doch als es dann wieder Vorstellungen in Berlin gab, haben wir direkt gebucht. Und Dienstag Abend war es dann so weit: Mama, Papa und ich haben endlich nach all den Jahren Tanz der Vampire gesehen. Und es war wundervoll! Die Darsteller waren allesamt super, die Bühne, der Ton, es war einfach überwältigend. Am liebsten würde ich es heute direkt noch einmal sehen!
Bildquelle: Tanz der Vampire - Deutschland Facebook Page
Für mich und für Mama ist somit ein riesengroßer Traum in Erfüllung gegangen, nach all den Jahren endlich Tanz der Vampire zu sehen. Liebend gerne würde ich im Herbst auch noch nach München und es mir dort noch einmal ansehen, aber ich hoffe ja insgeheim, um meinen Geburtstag noch einmal nach Schottland zu kommen und ich denke damit wäre dann das Reisebudget für dieses Jahr wirklich ausgeschöpft.
Aber ich muss mich noch einmal wiederholen: es war wirklich wundervoll. Ich kann das Musical wirklich nur jedem empfehlen!

Bildquelle: Tanz der Vampire - Deutschland Facebook Page

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