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Dienstag, 10. Januar 2017

Bücher, die ihr gelesen haben solltet III

Hallo ihr Lieben,
ich habe die Winterpause an der Uni genutzt und habe mal wieder ein paar Bücher gelesen, von denen ich so begeistert war, dass ich diese nun mit euch teilen möchte. Wie ihr wisst, habe ich bereits in der Vergangenheit Posts wie diesen über meine Lieblingsbücher gemacht, die ihr euch auch anschauen solltet, falls euch meine Bücherauswahl gefallen sollte. Die Bücher sind allesamt auf Englisch, wobei ich mir jedoch ziemlich sicher bin, dass alle auch als deutsche Übersetzung erhältlich sind.
 The Remnant Chronicles - Mary E. Pearson
     1. The Kiss of Deception
     2. The Heart of Betrayal
     3. The Beauty of Darkness

In dieser fantastischen Trilogie geht es um Lia, die Prinzessin des Königreichs Morrighan, welches auf einem Kontinet mit den großen Königreichen Dalbreck und Venda liegt. Dazu kommen noch einige 'lesser Kingdoms', die jedoch für die Geschichte keine weitere Rolle spielen. In dieser Welt wird davon ausgegangen, dass es vor der derzeitigen Bevölkerung eine weitere gab, die 'Ancients', von denen nur wenige Auserwählte eine Katastrophe überlebt haben, indem sie mit dem 'Gift' von den Göttern beschenkt wurden. Dabei handelt es sich um eine Art Vorhersehung, die jeweils die ersten Töchter wahrnehmen können.
Lia ist so eine erste Tochter, jedoch hat sie noch nie etwas von ihrem Gift bemerkt. Sie fühlt sich in ihrem Königreich missverstanden und nicht genügend respektiert. Als sie dann den Prinzen von Dalbreck heiraten soll, zieht sie einen Schlussstrich und flieht Hals über Kopf mit ihrer Zofe Pauline aus der Hauptstadt in eine kleine Küstenstadt, in der sie sich eine neue Identiät zulegt.
Kurz nachdem sie ihr neues Leben begonnen hat, tauchen dort zwei Fremde auf: der eine ein Mörder, der aus dem Königreich Venda geschickt wurde, der andere der Prinz, den sie hätte heiraten sollen.

Meine Meinung: was anfängt wie ein nervenzerreibendes Liebesdreieck, da auch der Leser sehr lange nicht weiß, wer nun der Mörder und wer der Prinz ist, entwickelt sich schnell in einen Fantasy-Epos, der mich gebannt Seite um Seite lesen und begeistert mitfiebern ließ. Ich muss zugeben, ich war seit langem nicht mehr so begeistert von einer Reihe! Insgesamt erinnert mich der Stil an die Werke von Nina Blazon, welche für mich das Optimum des YA-Fantasy Genres darstellen.
Lange hatte ich den ersten Band in meinem Regal stehen, jedoch hatten mich die ersten Seiten ein wenig abgeschreckt, da es erst ein wenig schwierig erscheint, in das neue Szenarium hineinzufinden. Bis zum Ende hin habe ich immer noch nicht so recht verstanden, was dieses Gift nun genau ist, doch ich vermute, dass dies sogar von der Autorin beabsichtigt war, da auch Lia selbst mit dem Verstandnis ihrer Fähigkeiten zu kämpfen hatte. 
Die Geschichte wird vor allem aus Lias Perspektive in Ich-Form erzählt, wechselt aber auch zu Kaden, Rafe und Pauline, die auch aus der Ich-Form geschildert werden. Normalerweise kann ich mich mit dieser Schreibweise nicht allzu sehr anfreunden, da es Autoren häufig schwer fällt, mehreren Ich-Erzählern verschiedene Stimmen zu geben. Jedoch hat Mary E. Pearson mich auch hier überzeugt.
The Falconer - Elizabeth May
       1. The Falconer
       2. The Vanishing Throne (noch nicht gelesen)

Edinburgh, 1844. Aileana Kameron ist die letzte ihrer Linie, sie ist der letzte Falconer. Eine Kriegerin, die dazu geboren wurde, Feen zu töten. Seit dem Moment, in dem sie zusehen hatte müssen, wie eine Fee ihre Mutter umbrachte, wünscht sie sich nichts sehnlicher als Rache. Mit Hilfe von Kiaran, der selbst zu den Feen gehört und von einer düsteren Vergangenheit heimgesucht wird, trainiert sie, um sich der Mörderin ihrer Mutter zu stellen. Nebenbei versucht sie jedoch auch noch ihr gesellschaftliches Ansehen im viktorianischen Edinburgh zu wahren und einen Ehemann zu finden. Erst spät begreift sie, dass ihre Aufgabe in der Feenwelt doch ein wenig bedeutsamer sein mag, als sie je zu hoffen gewagt hatte.

Meine Meinung: Nun gut, ich gebe es zu. Ich habe mir dieses Buch vor allem gekauft, weil es in Edinburgh spielt. Schuldig im Sinne der Anklage. Grundsätzlich bin ich kein großer Fan, was Feen angeht. Vielleicht hat mich die Pan-Trilogie ein wenig verstört, obwohl ich Fairly Wicked eigentlich ganz gut fand. In The Falconer wirkt die Feen Geschichte jedoch weniger aufgesetzt, da in Schottland ja tatsächlich ein starker Glaube an diese Wesen existiert. Zudem kamen die schicken, jedoch unaussprechbaren (vermutlich gälischen?) Bezeichnungen für Feen und Gegenstände, die das ganze ein wenig mystisch machten. Kiaran war mir sofort sympatisch: eingebildeter Krieger mit düsterem Geheimnis? Voll mein Ding. Etwas gestört hat mich, dass Aileana doch ein wenig zu 'steampunkig' für meinen Geschmackt war: die ganze Zeit am Schrauben und werkeln, ihre eigene Flug-Apparatur? Und ihr kleiner Feenbegleiter, dessen Namen ich schon wieder vergessen hatte, ist meiner Meinung nach einfach nur ein nerviger Sidekick. Aber nun gut, man kann ja nicht immer mit allem zufrieden sein, was andere Autoren sich ausdenken.
Insgesamt gefiel mir die Geschichte, vor allem die Schreibweise fand ich jedoch sehr ansprechend. Wer Spaß an Historical Fantasy, Feenmythen und Steam Punk hat, wird mit dieser Reihe sehr zufrieden sein.

 Snow like Ashes - Sara Raasch
        1. Snow like Ashes
        2. Ice like Fire
        3. Frost like Night (noch nicht gelesen)

Acht Königreiche, jedes davon besitzt ein magisches Objekt, welches den Regenten anvertraut worden ist. Sechtzehn Jahre ist es her, dass das Königreich Winter von Spring überfallen und eingenommen wurde. Das magische Objekt wurde zerstört, die Königin getötet. Nur wenige konnten der Invasion entkommen. Unter ihnen ist nicht nur der zukünftige König Mather sondern auch Meira, die versucht in der kleinen Gruppe von Aufständigen ihren Platz zu finden und bei der Suche nach den Hälften des magischen Objekts zu suchen. Sie ist in Mather verliebt, obwohl sie weiß, dass er als König sich auf niemanden wie sie einlassen kann. Doch als sie es schafft, eine Hälfte zurückzubekommen, gerät ihre Welt aus den Fugen. Nicht nur werden die Aufständigen nun von Spring Soldaten in die Ferne gejagt, sondern sie muss auch feststellen, dass ihr Platz in der Geschichte, den sie doch so ersehnt hatte, bereits vorgesehen war.
Meine Meinung: Die ersten Seiten lesen sich mühselig. Vielleicht sogar die erste Hälfte des Buches. "Mather ist so toll, aber ich werde ihn nie haben können." "Ich will endlich helfen, ich will kämpfen." Schnell versteht man, worum es Meira geht und trotzdem wird es immer und immer wieder erwähnt. Zudem kommt noch der General, der die Aufständigen anführt, den Meira nur Sir nennt, dessen Rolle mir auch erst etwas suspekt ist. Dann jedoch kommt die Geschichte endlich etwas ins Rollen, Meira erfährt Visionen von der verstorbenen Königin Hannah, sodass einiges über den Untergang des Königreichs an die Luft kommt. Kurz vorm Ende des Buches kommt jedoch eine Wendung, mit der ich aus irgendeinem Grund wirklich nicht gerechnet hatte. Aber ich war begeistert, vermutlich gerade weil es so offensichtlich war und ich es nicht gemerkt habe. Daher bestellte ich mir direkt den zweiten Teil, gespannt, wie es nun weiter gehen würde. Leider wurde ich enttäuscht, denn dieser las sich mehr wie eine ziemlich absehbare Schatzsuche. Vor allem jedoch fraglich erschienen mir die Königreiche, die jeweils eine bestimmte Spezialisierung mit sich brachten. Ist es wirklich möglich, dass eine Welt, wie die, die Sara Raasch hier beschreibt, funktionieren könnte? Ich glaube es nicht. Nachdem mich das erste Buch zum Schluss begeistert hatte, frage ich mich nun, ob ich, nachdem ich meine tbr Liste durchgearbeitet habe, dem dritten auch noch eine Chance geben soll, oder ob ich es einfach dabei belasse.
 The Grischa - Leigh Bardugo
       1. Shadow and Bone
       2. Siege and Storm 
       3. Ruin and Rising (lese ich gerade)

Alina und Mal. Zwei Waise, die zusammen in einer Welt aufwuchsen, die ein wenig an das russische Zarenreich erinnert. Dort gibt es zwei Armeen: die Erste, die aus bewaffneten Männern besteht und die Zweite, die aus den Grischa besteht, welche besondere Fähigkeiten besitzen. Sie können Elemente beschwören (á la Avatar: The last Airbender), heilen oder töten. Alina verheimlicht als Kind ihre Fähigkeiten, um bei Mal bleiben zu können, doch als sich diese Kräfte nach all den Jahren zeigen, gerät Alina in eine brennzlige Lage: sie kann das Sonnenlicht beschwören, ist somit das Gegenstück zum Darkling, der rechten Hand des Zaren, der die Dunkelheit beschwören kann. Er holt sie zu sich, bildet sie aus. Doch nichts ist wie es scheint.

Meine Meinung: Die Idee gefiel mir sehr gut, die Umsetzung erinnerte mich ein wenig an Selection. Jedoch gefiel mir auf anhieb der Charakter des Darklings: dunkel, böse, arrogant, you get the point. Erst wird Alina als mager, unscheinbar, eher unschön beschrieben. Dies nervte mich tatsächlich ein wenig, da immer wieder darauf eingegangen wurde. Dass sich ihr Erscheinungsbild jedoch änderte, nachdem sie ihre Kräfte endlich nutzen konnte, machte schlussendlich aber Sinn. Ich persönlich fand den ersten Teil recht gut, vor allem unterhaltsam, jedoch fand ich es schade, dass bereits so schnell einige 'Umwürfnisse' folgten. Ich hätte es lieber gesehen, dass die Geschichte noch ein wenig länger im Palast statt findet. Leider kann ich nicht allzu viel verraten, ohne zu spoilern, aber ich habe das Gefühl, dass die Geschichte vielversprechender anfing, als sie ausgehen wird. Aber mal sehen, ich lasse mich überraschen!
Zu den Büchern, die ich gelesen hatte, jedoch nicht unbedingt weiterempfehlen würde, zählen Slated von Teri Terry, Der geheime Zirkel: Gemmas Visionen von Libba Bay, Gates of Thread and Stone von Lori M. Lee und Witchhunter von Virginia Boecker. Es ist nicht so als wären diese Bücher extrem schlecht gewesen, jedoch haben sie bei mir vermutlich einfach nicht den richtigen Nerv getroffen.

Und dann habe ich natürlich noch meine Sammlung an To Be Read Expemplaren, zu denen der dritte Teil der Grischa-Reihe gehört, a Court of Thornes and Roses (Sarah J. Maas), Rebels of the Sands (Alwyn Hamilton) und Passenger (Alexandra Bracken).

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