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Donnerstag, 23. März 2017

Zweireihiger Mantel

Hallo ihr Lieben,
ich habe mir zwar in diesem Frühjahr bereits einen Mantel gekauft, doch als ich heute Nachmittag, nachdem ich nur einen halben Tag im Labor hatte arbeiten müssen, kurz in den Zara wollte, um eben eine Hose zu kaufen, fiel mein Blick auf einen zweireihigen, grauen Kurzmantel.
Oh herrje, habe ich mir gedacht, denn in diesem Moment wusste ich bereits, dass ich ihn mir kaufen würde. Ich redete mir noch ein, dass er angezogen sowieso nicht aussehen würde, doch in der Kabine bestätigte sich dann meine Vermutung: er saß wie angegossen, es war Liebe auf den ersten Blick. Als ich dann also mitsamt Hose und Mantel an der Kasse stand, begegnete ich plötzlich meiner Freundin Lena. Ich zeigte ihr stolz meine Errungenschaften. Ihr erster Kommentar lautete: Hast du nicht bereits genug Mäntel?
Was ist das bitte für eine Frage, wie kann man je genug Mäntel haben? Natürlich, ich besitze vielleicht noch meinen schwarzen, dünnen Mantel und den grauen, warmen Wollmantel. Dann noch einen beigen asymmetrischen Mantel, und dann noch ein paar, die nicht so erwähnenswert sind, aber so einen wie diesen hatte ich noch nicht. 
Besonders verliebt habe ich mich in die Details. Der Stoff ist ganz fein kartiert und auf den Knöpfen ist ein Wappen abgebildet. Zudem hat mich dieser militärische Look durch die Doppelreihung der Knöpfe einfach angesprochen. Ihr wisst, ich liebe alles, das ein altmodisches Gefühl vermittelt. Daher habe ich den Mantel auch mit einer Bluse im edwardianischen Stil kombiniert, obwohl ich ihn Morgen vermutlich erst mal mit einer blauen Jeans, einem T-Shirt und grauen Chucks anziehen werde. 
Ich möchte übrigens einmal selbst-lobend erwähnen, dass ich mir extra für diese Bilder die Haare gelockt habe! Eigentlich renne ich zurzeit hauptsächlich mit halb hochgedrehten Haare rum. Manchmal drehe ich in die unteren Partien eben mit dem Glätteisen ein paar Wellen, heute Morgen hatte ich selbst darauf keine Lust und bin mit komplett glatten Haaren raus. Sagen wir's mal so: Lena hatte mich erst an der Kasse im Zara gar nicht erkannt.
In einem Monat habe ich endlich einen Friseurtermin und dann heißt es wieder: schneiden, blondieren, färben, 4 Stunden lang stillsitzen, ein halbes Vermögen ausgeben. Aber ich freue mich wirklich schon, die Haare sind mittlerweile so kaputt, dass die Locken einfach nicht mehr halten und sich der Aufwand nicht lohnt. Nur noch einen Monat, dann geht es wieder Berg auf. 

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