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Sonntag, 9. Juli 2017

Von Dunrobin über Inverness zum Loch Ness

Hallo ihr Lieben,
nun zu Teil 2 meines Schottland-Berichts.
Aus Aberdeen ging es am vierten Tag in die Royal Deeside, der Urlaubsregion von Queen Victoria. Dort besuchten wir die Kleinstadt Braemar, in der am ersten Sonntag im September die Highland Games stattfinden. Anschließend ging es zur Speyside Cooperage, einer Böttcherei in der Whiskeyfässer hergestellt und repariert werden. 
Anschließend ging es nach Aviemore, einem Urlaubsort inmitten des Cairngorms National Parks. Die Stadt liegt direkt neben Carbridge, in welchem wir vor einem Jahr bereits residiert hatten. Dieses mal übernachteten wir im Hilton Coylumbridge Hotel, welches einen wirklich hohen Standard bot. Die Zimmer waren riesig und das Frühstücksbuffet erst! 
Am fünften Tag ging es in Richtung Norden zum Dunrobin Castle, dem Stammsitz des Clans Sutherland. Für mich war dieses Schloss das persönliche Highlight, es ist einfach so ein perfektes Märchenschloss, direkt am Meer gelegen. 
Nach der Besichtigung ging es wieder Richtung Süden. Wir machten einen Stop an der Glenmorangie Whiskey Brennerei und fuhren anschließend zurück zu unserem Hotel nach Aviemore, wo an diesem Abend eine schottische Hochzeit stattfand. Bräutigam und die männlichen Gäste tragen traditionell zu Hochzeiten einen Kilt, ihr könnt euch vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe. 
Am sechsten Tag ging es früh Morgens noch einmal Richtung Norden nach Inverness, der Hauptstadt der Highlands. Ich persönlich liebe Inverness einfach und hätte dort gerne noch etwas mehr Zeit verbracht, auch wenn das Wetter dort irgendwie immer etwas schlechter ist als in den umliegenden Regionen. Die Stadt an der Mündung des Fluss Ness hat einfach einen ganz besonderen Charme. 
Gegen Mittag ging es dann zum Loch Ness und zum Urquhart Castle. Wir machten eine Schifffahrt über den See, konnten aber Nessie leider erneut nicht entdecken (haha, nein jetzt mal ehrlich, ich kann diesen Nessie-Hype einfach nicht verstehen). Der Loch Ness ist nach dem Loch Lomond der zweitgrößte See Schottlands, obwohl er durch seine Tiefe das größere Wasservolumen besitzt.
Anschließend ging es entlang des Caledonischen Kanals nach Fort Augustus und Fort William, vorbei an  Lochs und Flüssen, Wäldern und Feldern und Hochlandrindern.
Wir fuhren weiter Richtung Süden, bis wir schließlich an unserem neuen Hotel in Balachulish ankamen, einem kleinen, uns bisher unbekannten Ort, der sich zu unserem neuen Lieblingsplatz in ganz Schottland entwickelte...

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